Friede - Anaw

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Sanftmut und Demut dienem dem Frieden - in unserem Inneren und nach außen mit anderen.
          
Was ist die Quelle der Ruhelosigkeit?
„Nur zu Gott hin wird stille meine Seele“ (Psalm 62, 2)
Sind wir zu sehr mit uns und Nebensächlichkeiten beschäftigt?
„... weil unser Herz ruhelos bleibt, so lang es nicht ruht in Dir (GOTT).“ (Augustinus S. 3)
„So lange man sagt, besser wäre es gewesen, es wäre anders gekommen, wird man nie Ruhe finden“ (Eckart).  

„Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Matt. 11, 28 ff. Luther)
Als nützlich erweist es sich, bei sich selbst zu bleiben. Ein ständiges Verhaftetsein von der Mit- und Sachwelt stört unseren inneren Frieden.
    
„Die freigewordene Neugier besorgt aber zu sehen, nicht um das Gesehene zu verstehen, das heißt in ein Sein zu ihm zu kommen, sondern nur um zu sehen. Sie sucht das Neue nur, um von ihm erneut zu Neuem abzuspringen. Nicht um zu erfassen und um wissend in der Wahrheit zu sein, geht es der Sorge dieses Sehens, sondern um Möglichkeiten des Sichüberlassens an die Welt. Daher ist die Neugier durch ein spezifisches Unverweilen beim Nächsten charakterisiert. Sie sucht daher auch nicht die Muße des betrach-tenden Verweilens, sondern Unruhe und Aufregung durch das immer Neue und den Wechsel des Begegnenden. In ihrem Unver-weilen besorgt die Neugier die ständige Möglichkeit der Zerstreuung.“ (Heidegger: Sein und Zeit, S. 172 f.)
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