Äußerlichkeiten - Anaw

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In der Bibel wird vor äußeren Aufmachungen gewarnt. "Schafskleider" stehen als Sinnbild für gefährliche Tarnungen. Der Gedanke findet sich auch im alltäglichen Denken und Sprechen vieler Länder. Es wird für jemanden gebraucht, der schadenbringende Absichten durch ein harmloses Auftreten zu tarnen versucht.
Der Gedanke lautete im alten Rom: "Unter der Haut eines Schafes verbirgt sich oft ein wölfischer Sinn" ("Pelle sub agnina latitat mens saepe lupina").
Im Spanischen gibt es ein Sprichwort: "Die Moral (der Geschichte): Der Scheinungen trügt" -"La moraleja es que las apariencias engañan".

„Hütet Euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe“ Mt. 7, 15)

Im Alten Testament kommt der Wolf in Gleichnissen vor: Führende Beamte oder Richter, die ihr Amt missbrauchen, gleichen wegen ihrer Habgier und Unersättlichkeit reißenden Wölfen.
„Die Oberen in seiner Mitte sind wie reißende Wölfe, Blut zu vergießen und Menschen umzubringen, um ihrer Habgier willen“ (Hesekiel 22, 27).
„Ihre Oberen sind brüllende Löwen und ihre Richter Wölfe am Abend, die nichts bis zum Morgen übrig lassen“ (Zefanja 3, 3).
Die entlehnte Redewendung findet man heute bei "sleeper cars". Es sind sehr schnelle Autos im Gewand eines Billigfahrzeugs.
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